Solarpark Biessenhofen

Der Solarpark Biessenhofen entsteht am nördlichen Rand der Gemeinde Biessenhofen auf einer Fläche zwischen der B16, der Bahnstrecke Buchloe – Lindau und dem Bachtelsee. Bei der Projektfläche handelt es sich aufgrund der unmittelbaren Nähe zur Bahnstrecke Buchloe – Lindau um eine privilegierte Fläche. Bei diesem Projekt handelt es sich um einen Solarpark mit einer Erzeugungsleistung von etwa 4 MWp und einem projektierten Batteriespeicher mit einer Kapazität von 2,8 MWh. Er versorgt damit rund 1.380 Haushalte für rund 2 Stunden, auch wenn die Sonne nicht scheint.

Effiziente Planung dank Bahntrassennähe – Solarpark Biessenhofen

Bei der Projektfläche handelt es sich aufgrund der unmittelbaren Nähe zur Bahnstrecke Buchloe – Lindau um eine privilegierte Fläche. Bei der Erlaubniserteilung kommt es hierbei zu einem vereinfachten Verfahren, da der Eingriff in den Lebens- und Naturraum aufrund der räumlichen Nähe zur Bahnstrecke als minimal betrachtet wird.

Technische Details Biessenhofen

Eckdaten
PV-Anlagenfläche3,32 ha
Leistung4,05 MWp
Spezifischer Ertrag1.146 kWh/kWp/a
Versorgte HaushalteØ 1.365/Jahr
Emissionseinsparung970 - 1540 t CO2-Eq. / a
Betriebsdauer30 Jahre

Projektfortschritt Solarpark Biessenhofen

Planung70%

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Planungsphase

Am Anfang eines Solarparkprojekts steht eine umfassende Konzeptions- und Analysephase. Fachteams prüfen mögliche Flächen hinsichtlich ihrer Eignung – dazu zählen Faktoren wie solare Einstrahlungswerte, Zugang zum Stromnetz, ökologische Anforderungen und die technische Umsetzbarkeit. Parallel entstehen erste Anlagenentwürfe, Wirtschaftlichkeitsberechnungen und Machbarkeitsstudien. Zudem finden Abstimmungen mit Grundstückseigentümern statt, und die optimale Trassenführung für die Leitungen zum Netzverknüpfungspunkt wird ausgearbeitet. Das Ziel dieser Phase ist ein belastbares, nachhaltiges und wirtschaftlich tragfähiges Gesamtkonzept.

Genehmigung für die Errichtung des Solarparks und des Batteriespeichers erteilt100%

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Genehmigungsphase

Ist das Projektkonzept ausgearbeitet, beginnt der formale Genehmigungsprozess. Die Projektverantwortlichen reichen alle notwendigen Unterlagen ein – dazu gehören beispielsweise Anträge für Bau- und Umweltgenehmigungen sowie für den Netzanschluss. Häufig werden ergänzend Umwelt- oder Artenschutzgutachten erstellt. Je nach Standortbedingungen und Projektdimension kann diese Phase stark variieren und mehrere Monate bis hin zu Jahren in Anspruch nehmen.

Bau – März 202620%

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Bau

Nach Erhalt aller Genehmigungen startet die bauliche Umsetzung. Das Gelände wird zunächst vorbereitet, bevor die Montage der Gestelle, Solarmodule und Wechselrichter erfolgt. Gleichzeitig wird die interne und externe Verkabelung installiert und der Anschluss an das öffentliche Netz hergestellt. Die Bauzeit richtet sich nach dem Umfang der Anlage, bewegt sich aber meist zwischen einigen Wochen und mehreren Monaten. Zum Abschluss erfolgt eine detaillierte technische Prüfung, um einen sicheren und zuverlässigen Betrieb sicherzustellen.

Inbetriebnahme – Q4 20260%

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Betrieb

Sind alle Funktions- und Sicherheitstests abgeschlossen, nimmt der Solarpark seinen regulären Betrieb auf. Von diesem Zeitpunkt an speist die Anlage kontinuierlich klimafreundlichen Strom ins Netz ein. Mit der finalen technischen Abnahme beginnt der langfristige Betrieb, der in der Regel über viele Jahrzehnte ausgelegt ist. So entsteht dauerhaft erneuerbare Energie, die zu einer nachhaltigen Stromversorgung beiträgt.

Häufig gestellte Fragen

Solarenergie reduziert die Abhängigkeit

Der Übergang zu heimischer und erneuerbarer Energie ist aus Gründen der Unabhängigkeit von globalen Rohstoffmärkten geboten. Deutschland deckt seinen Energiebedarf im Gebäude-, Verkehrs- und Industriesektor überwiegend durch den Import energetischer Rohstoffe aus dem Ausland. Mit lokal erzeugter und regional verbrauchter Solarenergie reduzieren wir diese Abhängigkeit schrittweise und sorgen in Verbindung mit der Integration eines Energiespeichers für eine zuverlässige und unabhängig Energieversorgung.

Blendgutachten wurden eingeholt und Pläne entsprechend angepasst

Im Vorfeld der Erstellung der Belegungsplanung wurde ein umfangreiches Blendgutachten eingeholt. Hierbei wurden insbesondere Heckenpflanzungen vereinbart, die die Sichtbarkeit des Solarparks und die Blendwirkung erheblich einschränken. Der Solarpark wird an der Grundstücksgrenze durch einen Zaun begrenzt, der zusammen mit den Unterkonstruktionen der Solarmodule die Bodenversiegelung minimiert und eine Durchlässigkeit für kleine Wildtiere ermöglicht.

Vereinfachtes Zulassungsverfahren aufgrund der Regelungen des Baugesetzbuches

Aufgrund der Nähe zu einer Bahntrasse handelt es sich aufgrund der Regelungen des Baugesetzbuches (BauGB) um eine priviligierte Fläche, für die ein vereinfachtes Zulassungsverfahren zur Erlangung der Baugenehmigung gilt. Die Öffentlichkeitsbeteiligung fand daher repräsentativ durch Einbindung der Behörden der Gemeinde und des Landkreises statt. In diesem Verfahren wurden alle Träger öffentlicher Belange nach Maßgabe des Verfahrens eingebunden und erhielten Möglichkeit zur Rückmeldung.

Naturnahe Gestaltung und Pflege der Projektflächen

Die Gemeinde hat umfangreiche Vorgaben für die Einsaat und Einrichtung der Fläche nach Abschluss der Bautätigkeit gemacht. Hierzu werden im Westen und Süden der Projektflächen Hecken angelegt, während in Norden und Osten ein Hochstaudensaum vorgesehen ist. Das Pflegekonzept sieht zwei jährliche Mähgänge vor und verzichtet vollständig auf Dünger sowie Pflanzenschutzmittel.

Rückbau oder Erneuerung – klare Perspektiven nach 30 Jahren

Die Betriebsdauer ist zeitlich begrenzt (in der Regel 30 Jahre). Danach gibt es zwei Möglichkeiten: Die PV-Anlage kann entweder zurückgebaut oder erneuert und weiterbetrieben werden. Die Komponenten verfügen auch nach einer langen Betriebsdauer noch über hohe Leistungswerte, sodass ein Weiterbetrieb oder eine Erneuerung prinzipiell möglich ist. Den Eigentümern und Kommunen entstehen keine Kosten, diese trägt der Betreiber des Solarparks.

Geringe Beeinträchtigungen in Bau und Betrieb

Während der Bauphase kommt es zu den üblichen Auswirkungen, die mit einem Hochbauprojekt einhergehen können. Sämtliche Auflagen zu Baufenstern und zur Minimierung sämtlicher Auswirkungen werden dabei eingehalten. Im Betrieb verursacht der Solarpark keine übermäßig störenden Geräusche oder andere Emissionen, die lauter wären als die Geräuschemissionen einer Straße oder einer Eisenbahnstrecke.

Johannes Liepert frontal, dunklaues Hemd mit roten kleinen Punkten blickt in die Kamera. Er hat eine sehr helle Haut, ohne Bart, markantes flaches Kinn und dunkles kurzes Haar.

Ihr Kontakt für den Solarpark Biessenhofen

Johannes Liepert

Senior Associate Project Development

+49 7135 93446 611

Solarparks – Energie aus der Zukunft

Solarparks sind das Herz der Energiewende. Von der Planung bis zur Installation entsteht eine nachhaltige Lösung, die Sonnenlicht in sauberen Strom verwandelt. Unsere Anlagen liefern Energie für tausende Haushalte und sparen jedes Jahr Tonnen an CO₂ ein.

Wie funktioniert das? Photovoltaikmodule wandeln Licht in Strom um, Wechselrichter machen ihn nutzbar – überwacht von intelligenten Systemen. So entsteht grüne Energie, Tag für Tag.

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